​​​​Meldepflicht

Ärzte und medizinische Labore sind nach dem Infektionsschutzgesetz bei bestimmten Krankheiten verpflichtet, Informationen an die zuständigen Gesundheitsämter zu melden. Diese Mitteilungen müssen je nach Krankheitsbild anonymisiert (z. B. HIV) oder mit den Namen des Erkrankten (z. B. Masern, SARS-CoV-2) erfolgen. Bei einer Masernerkrankung reicht sogar schon der Verdacht auf diese Krankheit, um die Ärzte zu einer Meldung an die staatlichen Behörden zu verpflichten, um diese in die Lage zu versetzen, schnell und zielgerichtet eine Ausbreitung zu verhindern.

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